Unser Freitag endete recht spät. Logisch, dass der Samstag darum umso früher begann, ne?

Und was macht man an einem Samstagmorgen um kurz nach 6 Uhr mit einem Zweieinhalbjährigen? Genau, am Fenster stehen und hinausstarren bis endlich die Straßenkehrmaschine vorbeifährt. Falls ihr euch fragt: Es dauerte genau 52 Minuten. Davon gibt’s leider kein Foto, denn meine Fähigkeit mein Handy zu halten, habe ich erst zum Frühstück wiedererlangt.

Frühstückstisch mit frischen, selbstgebackenen Brötchen

Auch gestern gab es wieder selbstgebackene Brötchen. Ich bin gerade etwas am Experimentieren mit Zutaten, Ruhezeit, Temperatur und Co. Die Brötchen sind schon ziemlich lecker, aber ganz zufrieden bin ich noch nicht. Bis zum perfekten Rezept müssen wohl noch ein paar Wochenenden ins Land gehen.

Da wir bald umziehen und das Umzugsunternehmen uns im Laufe des Tages Kisten liefern wollte, war wieder Warten angesagt. Leider bedeutete „im Laufe des Tages“ „irgendwann zwischen 10 und 16 Uhr“. Also ging mein Mann mit dem Krümel raus und ich widmete mich hochmotiviert der Steuererklärung.

Ordner mit Papierstapel

Später pflanzten der Krümel und ich einen Ableger ein, der schon ewig in einem Einmachglas auf der Fensterbank vor sich hin wurzelte. Jetzt kann der Papa das Pflänzchen ins Büro mitnehmen. Mal sehen wie lange es dort überlebt. Drückt die Daumen.

Pflanze umtopfen

Danach haben wir einen leckeren Obstsalat geschnibbelt. Normalerweise fliegt der Krümel drauf, aber dieses Mal wollte er partout lieber Sauerkirschen pur. Nunja.

Schüssel mit buntem Obstsalat

Und da war es fast 16 Uhr als das Umzugsunternehmen klingelte. Allein die Menge an Kisten macht mich schon nervös.

Stapel mit Umzugskartons

Draußen herrschte Dauerregen. Also rein in die Regenklamotten und los. Endlich konnten wir gemeinsam raus. Das feierten wir direkt mit einem Besuch bei unserem Lieblingsbrunnens. Wenn das Wasser von oben kommt, dann kann es ruhig auch von allen anderen Seiten kommen, dachten wir uns. So brachten wir etwas später einen völlig durchnässten, aber glücklichen Zweijährigen nach Hause.

Springbrunnen

Am Abend gab es leckeren Salat aus Babyspinat mit Granatapfelkernen und Knoblauchbrot frisch aus der Pfanne.

Abendbrottisch mit Spinatsalat, Granatapfelkernen und Knoblauchbrot.

Das war auch schon unser Samstag.

Der erste Programmpunkt am Sonntag war Kneten. Präziser: Alle verfügbare Knete zu einem großen Klumpen zusammenpappen und bestaunen. Uuuiii.

Ein bunter Ball aus Knete

Da wir am Nachmittag eine liebe Freundin im Krankenhaus besuchen wollten, rührte ich schnell noch einen improvisierten Keks-Teig aus Schokolade und Nüssen zusammen.

Schoko-Nuss-Kekse

Da der Tag etwas freundlicher war als der Samstag, ging es trockenen Fußes zum Spielplatz. Krümel hat großen Gefallen am Klettern gefunden und ich bin immer wieder erstaunt, wo er schon überall hoch kommt. Vor kurzem war er dafür doch noch viel zu klein!

Spielhaus mit Leiter

Hier und da waren auch die ersten Anzeichen des Frühlings zu erkennen.

Blühender Baum im Frühling

Im Anschluss ging es auf Krankenbesuch. Davon kamen wir spät zurück und aßen nur noch eine Kleinigkeit. Beim Einschlafbegleiten löcherte mich Krümel noch mit einundvierzigtausend Fragen über Gott, die Welt und Osterhasen.

Jetzt steht noch etwas Planungsarbeit für die neue Wohnung auf dem Programm und danach hoffentlich eine ruhige Nacht.

Und wie war euer Wochenende?

———-

Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr wie gewohnt bei Susanne Mierau von Geborgen Wachsen.

 

 

Unser Wochenende in Bildern 18./19. März 2017 #WIB
Markiert in:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: