Mein Sohn steht auf Eisenbahnen. Nein, genauer gesagt auf Bahnen aller Art.

„S-Bahn

„Eislaufbahn

„Aus der Bahn!“

Angefangen hat alles damit, dass ich vor gut zwei Monaten einmal auf die Idee kam, Krümel in einer Kiste durch die Wohnung zu ziehen und dabei das Kinderlied „Tschu, tschu, tschu, die Eisenbahn“ zu singen. Das fand er klasse und es hat wohl nachhaltig Eindruck bei ihm hinterlassen. So sehr, dass er nun bei jeder Erwähnung des Wörtchens „Bahn“ sofort wieder Eisenbahn spielen möchte. Der jeweilige Zusammenhang kümmert Krümel dabei herzlich wenig. Er möchte „Tschu, tschu, tschu!“ spielen. Jetzt! Und zack, klettert er in seine Kiste. Manchmal darf der Plüsch-Pinguin noch mit und los geht’s!

Baby fährt mit der Eisenbahn und seine Kuscheltiere sind die Passagiere

Ich finde das sehr putzig und könnte ihn jedes Mal abknutschen. Allerdings reicht es leider nicht aus, die Kiste einfach ein wenig hin und her zu schieben. Nein, es muss bitteschön durch die gesamte Wohnung gefahren werden. In welchen Raum es als nächstes geht bestimmt selbstverständlich der Sohn. Schließlich ist er der Fahrer und ich nur das Zugpferdchen.

Irgendwann kann aber auch der arbeitsamste Gaul nicht mehr – immerhin wird Krümel mit der Zeit nicht leichter. Schwierig ihm dann zu erklären, dass es Zeit für eine Pause ist. Als Antwort gibt es meist ein „Wuäääh!“ – ihr kennt das ja.

Anfang der Woche hat Krümel nun damit begonnen die Kiste selbst durch die Gegend zu schieben. Sehr praktisch, schont es doch die mütterlichen Knie. Ob ich es wohl wagen soll, mich einfach mal zum Pinguin in die Kiste zu setzen?

Tschu, tschu, tschu, die Eisenbahn!
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