Liebes 2015,

du warst ein aufregendes und turbulentes Jahr für uns. Ich will an dieser Stelle gar nicht bewerten, ob du gut oder schlecht warst. Stattdessen möchte ich lieber Revue passieren lassen, welche Ereignisse und Veränderungen du mit dir gebracht hast.

Eines der ersten Dinge, die mir dabei einfallen ist, dass ich nicht lange nach deinem Beginn einen geliebten Menschen verloren habe, an den ich jeden Tag denken muss. An den Feiertagen fehlt er mir ganz besonders. Das liegt vermutlich daran, dass ich in den letzten Tagen zum ersten Mal so richtig dazu komme durchzuatmen. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass du, liebes 2015, quasi an mir vorübergaloppiert bis wie noch kein Jahr zuvor. Ein Jahr als Mama ist doch viel intensiver als ich das vorher gedacht hätte.

Du hast mir aber nicht nur Menschen genommen, sondern auch neue gebracht. Meine Geschwister wohnen nun in der Nähe und wir können uns viel häufiger sehen als früher. Dafür bin ich sehr dankbar. Auch mein Neffe hat während deiner „Amtszeit“ das Licht der Welt erblickt und hat einen festen Platz in meinem Herzen. Noch dazu hat eine liebe Freundin Nachwuchs bekommen, die es sich so sehr gewünscht hat. Auch das konnten wir bejubeln.

Im Sommer wurde das Vorhaben zu diesem Blog nach längerem Hin und Her in die Tat umgesetzt. Eine Entscheidung, die ich keine Sekunde bereut habe, denn es macht mir einfach einen riesen Spaß. Während die ersten Blogbeiträge entstanden, verbrachten wir auch unseren ersten richtigen Urlaub als kleine Familie. Es ging nicht weit weg und war trotzdem (oder vielleicht gerade deswegen) so schön und erholsam. Auch Krümels ersten Geburtstag konnten wir feiern. War die Geburt dieses quirligen Einjährigen wirklich erst ein Jahr her?

Im Herbst stand eine große Veränderung an: Krümel kam in die Kita und ich stieg teilzeit wieder ins Berufsleben ein. Diese Umstellung kostete uns einiges an Kraft, doch mittlerweile haben wir uns ganz gut eingespielt. Der Winter war von Krankheit geprägt. Es verging keine Woche, in der nicht mindestens ein Familienmitglied außer Gefecht gesetzt war. Auf Dauer zehrt auch das an den Kräften.

Du endest so wie es jedes Jahr vor dir auch getan hat, nämlich mit Familie. Und das ist genau richtig so.

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Liebes 2016,

ich bin kein Freund von guten Vorsätzen. Lieber setze ich mir ein paar wenige konkrete Ziele und lasse den Rest auf mich zu kommen. Das Jahr macht doch meistens eh was es will, nicht wahr? Ein paar Ereignisse stehen aber schon fest, die dich jetzt schon ziemlich sympatisch machen. Das Wichtigste ist für mich, dass die Familie ein weiteres Familienmitglied bekommen wird (nein ICH bin nicht schwanger ;-) ). Krümel wird also bald einen weiteren Spielkameraden bekommen. Und auch im Freundeskreis stehen erfreuliche Dinge an. Zwei unserer besten Freunde heiraten und wir freuen uns riesig mit ihnen.

Was unsere kleine Familie angeht, steht im nächsten Jahr ein Wohnungswechsel an. Wir suchen ein neues Zuhause und machen das zu unserem großen Ziel für 2016. Ich hoffe, du hörst gut zu, liebes 2016, wir könnten bei diesem Punkt nämlich deine Unterstützung gebrauchen.

Was während deiner Amtszeit sonst noch so auf uns zukommt, liebes 2016, wissen wir noch nicht. Überrasche uns einfach!

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Und zu guter Letzt:

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ich danke euch allen dafür, dass ihr mich bis hierhin begleitet habt und hoffe, ihr tut das auch im nächsten Jahr.

Ich wünsche euch allen einen guten Jahreswechsel und dass all eure Wünsche für 2016 in Erfüllung gehen mögen.

Wir lesen uns im neuen Jahr. Bis dahin sage ich tschüss und Prost!

Eure Anja

 

Liebes 2015, Liebes 2016

2 Gedanken zu „Liebes 2015, Liebes 2016

  • 31. Dezember 2015 um 20:59
    Permalink

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Liebe und Gute für 2016, viel Erfolg bei der Wohnungssuche und danke Dir für den schönen virtuellen Austausch!
    Liebe Grüße!

    Antworten
    • 1. Januar 2016 um 16:40
      Permalink

      Danke, du Liebe <3
      Ich wünsche euch Vieren ein glückliches und hoffentlich gesünderes neues Jahr!

      Antworten

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